Durchgerechnetes Beispiel (illustrativ)

1.000 Einheiten gestartet, 60 nachgearbeitet, 20 als Ausschuss aussortiert → auf Anhieb gut = 920.

  • FPY = 920 ÷ 1.000 = 92%
  • Über vier aufeinanderfolgende Schritte von je 92% → Rolled Throughput Yield ≈ 71,6% (0,92⁴)

Warum FPY strenger ist als der gewöhnliche Yield

Der gewöhnliche (Throughput-)Yield zählt nachgearbeitete Einheiten als gut mit und verbirgt so die Fehlerkosten. FPY rechnet Nacharbeit nicht mit, dadurch wird verborgene Nacharbeit sichtbar. Das ist auch der Unterschied zum Qualitätsfaktor in der OEE, der Gut gegen Gesamt zählt, Nacharbeit aber anders behandelt.

Was VDS liefert

VDS misst Gutmenge, Ausschuss und Nacharbeit je Schritt und Charge; QA deutet die Zahlen und verantwortet sie gegenüber Kunde, Auditor und Geschäftsführung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FPY und Yield?

FPY zählt nur, was auf Anhieb gut ist; der gewöhnliche Yield zählt nachgearbeitete Einheiten als gut mit.

Was ist der Unterschied zwischen FPY und dem OEE-Qualitätsfaktor?

Der OEE-Qualitätsfaktor betrachtet freigegeben gegenüber Gesamt; FPY ist strenger, weil Nacharbeit nicht als „gut“ mitzählt.

Was ist Rolled Throughput Yield?

Das Produkt der FPY-Werte aller aufeinanderfolgenden Schritte: die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einheit alle Schritte auf Anhieb gut durchläuft.

EB
Esther BentveldMarketing · VDS Automation