Die Prinzipien
- Segmentierung: IT und OT getrennt, mit einer Zwischenzone (DMZ), wo nötig
- Einwegerschließung: Read-only auslesen, wo möglich, keine Steuerung zurück
- Standardprotokolle: OPC UA, Modbus, I/O oder API statt Sonderlösungen
- Minimale Ports: nur öffnen, was die Anbindung wirklich braucht
- Legacy-SPS: über ein Gateway oder mitlesend, ohne Eingriff in die Steuerung
Die Garantie- und Haftungsfrage
Wo ein Eingriff die Steuerung oder die Garantie des Maschinenlieferanten berühren würde, messen Sie mitlesend, statt in die Steuerung zu schreiben. Die Anbindung wird geplant ausgeführt, sodass die laufende Produktion nicht gefährdet wird.
Ehrlich darüber, was IT und der MSP tun
Es braucht ein kurzes technisches Vorgespräch mit Ihrer IT und, sofern zutreffend, Ihrem externen IT-Partner, diese Partei verwaltet das Netzwerk und will keine fremde Hardware ohne Absprache. Das benennen wir ausdrücklich, statt so zu tun, als müsse die IT nichts tun. Die Betreuung im zweiten Jahr wird vertraglich festgelegt.
Häufige Fragen
Bleiben IT und OT getrennt?
Ja. Mit Netzwerksegmentierung und, wo nötig, einer DMZ bleibt das Produktionsnetz vom Büronetz getrennt.
Müssen Ports geöffnet werden?
So wenige wie möglich, und nur gezielt für das, was die Anbindung braucht, keine breite Öffnung.
Berührt das meine Maschinengarantie?
Wo ein Eingriff die Steuerung berühren würde, wird mitlesend gemessen, sodass die Garantie meist nicht betroffen ist.
Welche Protokolle werden verwendet?
OPC UA, Modbus, I/O oder API, Standardprotokolle, passend zu dem, was die Maschine bietet.




